RC STRASBOURG ALSACE

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Gründungsjahr1906
Racing club de strasbourg academie

Das Team stellt sich vor

Der Racing Club de Strasbourg Alsace bringt eine bewegte Geschichte mit zahlreichen Auf und Abs mit. 2011 musste der Verein als Neugründung in der fünften französischen Liga von vorne beginnen. Seither arbeitete er sich Saison um Saison nach oben und etablierte sich wieder fest in der französischen Ligue 1. Vereinsfarben sind Blau und Weiss, daher tragen die Elsässer, ebenso wie die französische Nationalmannschaft, den Übernamen „Les Bleus“.

Als Vorreiter auf dem Gebiet der Nachwuchsförderung schuf der Racing Club de Strasbourg Alsace bereits 1972 eine Struktur zur Ausbildung junger Spieler. 1974 gehörte der Verein zu den ersten in Frankreich, die ein sogenanntes „Centre de formation“ einrichteten.

Das 2019 in Racing Mutest Académie umbenannte Zentrum steht unter dem Motto „Lerne klein zu sein, um gross zu werden“. Tatsächlich entstammen einige der klingendsten Namen des französischen Fussballs dem Klub aus der elsässischen Metropole, so Léonard Specht und Albert Gemmrich. Von Strassburg aus eroberten auch sehr bekannte Trainer die Fussballwelt: Arsène Wenger, der Anfang der 80er Jahre in der Jugendabteilung des Vereins massgeblich tätig war, sowie Gilbert Gress, der den RCS 1979 zum ersten Meistertitel führte und in der Folge als Klub- und Nationalmannschaftstrainer sowie als langjähriger TV-Experte in der Schweiz Kultstatus erlangte.

Viele der bei Racing ausgebildeten Spieler setzten sich anschliessend als Profis in Strassburg und anderswo durch. Einige von ihnen reiften zu Nationalspielern und waren für grosse europäische Vereine aktiv. Der erste war José Cobos (Paris Saint-Germain, Espanyol Barcelona). Auch Kevin Gameiro (PSG, FC Sevilla, Atletico Madrid), Martin Djetou (Monaco, Parma, Fulham) oder Olivier Dacourt (Everton, AS Rom, Inter Mailand) haben den Namen von Racing in den grossen europäischen Ligen bekannt gemacht. Morgan Schneiderlin (Manchester United, Everton) ist das jüngste Beispiel aus dieser Reihe. Alle trugen zudem das Trikot der französischen Nationalmannschaft.