Frauen TURNIER
Gruppe A

FC BASEL FRAUEN
Der Fussball Club Basel 1893 oder einfach der FCB gehört wie der FC Zürich, GC und YB zu den Schwergewichten im Schweizer Fussball. 1893 gegründet, holte der Verein am Rheinknie 21 Mal Meistertitel, 14 Mal den Cupsieg und einmal den Ligapokal.
Seit 2009 und der Übernahme des FC Concordia Basel kicken auch die Frauen in der AXA Women’s Super League (AWSL) als FC Basel 1893 Frauen. Den bislang grössten Erfolg konnten sie 2014 mit dem Cupsieg feiern.
Die Ambitionen sind ebenso hoch wie bei den Männern. Spielerinnen aus der Region und darüber hinaus sollen zum FCB kommen, weil sie dort die besten Perspektiven sehen. In den vergangenen sechs Monaten hat sich im Unterbau der Frauenabteilung viel bewegt. Dies mit einem klaren Ziel: eine einheitliche Identität von den jüngsten Nachwuchsstufen bis ins Team der AWSL zu schaffen. Im Leistungsbereich (U16 bis U20) wurde die individuelle Betreuung deutlich intensiviert, und im Talent Management Hub arbeiten diverse Trainer und Leiter eng mit ausgewählten Spielerinnen zusammen. Positionsspezifische Trainings, Videoanalysen sowie individuelle Athletik- und Gesundheitspläne gehören inzwischen zum Alltag.
Einige von ihnen haben Erfahrung mit Nationalteams im Nachwuchsbereich, so Selen Su Yarayen (Türkei), Romia Gagliano (England), Naira Schierz (Schweiz), Kristina Vilic (Kroatien), Samia Nibouch (Marokko) und Anzelika Jotkina (Estland), die auch schon für die A-Auswahl ihres Landes auflief.
Die FCB-Frauen wollen auf allen Stufen auf einen dominanten, ballbesitzorientierten Fussball setzen. Ob dies bereits am Blue Stars Zürich Youth Cup sichtbar wird?

FC RED BULL SALZBURG FRAUEN
Red Bull Salzburg stieg im Sommer 2023 in den österreichischen Frauenfussball ein. In Zusammenarbeit mit dem FC Bergheim machte eine U16-Mädchenmannschaft den Anfang. Ein Jahr später folgte ein weibliches U20-Team in der österreichweiten Future League, dem Nachwuchswettbewerb der Bundesliga. Seit der Saison 2025/26 übernimmt Red Bull Salzburg den Spielbetrieb des Bundesligisten FC Bergheim und tritt als „FC Red Bull Salzburg Frauen“ in der Admiral-Bundesliga an.
Am Blue Stars Zürich Youth Cup werden voraussichtlich etliche U17- bzw. U19-Nationalspielerinnen aus Österreich und Deutschland sowie Spielerinnen, die bereits Einsätze in der Österreichischen Frauen-Bundesliga absolviert haben, mit dabei sein. Die U20 wurde zweimal in Serie Meister der österreichischen Future League.

SPORTING CP
Der Sporting Clube de Portugal (oft auch Sporting Lissabon genannt) wurde am 1. Juli 1906 gegründet und gehört zusammen mit Benfica und dem FC Porto zu den „Big Three“ des portugiesischen Fussballs. Der Verein ist bekannt für seine erstklassige Jugendarbeit, aus der Weltstars wie Cristiano Ronaldo und Luís Figo hervorgingen. Sporting ist ein polysportiver Verein und hat mit seinen über 30 Abteilungen (neben Fussball u.a. Futsal, Rollhockey oder Leichtathletik) insgesamt rund 22.000 Titel gewonnen. Bekannt ist der Verein zudem für seine weltweit anerkannte Cristiano-Ronaldo-Akademie.
Sporting fördert seine jungen weiblichen Talente in verschiedenen Nachwuchsklassen, darunter U11, U13, U15, U17 und U19, sowie mit einer B-Mannschaft. Der Verein verfolgt zudem die Politik, seine grössten Talente mit langfristigen Profiverträgen „abzusichern“. Ein aktuelles Beispiel ist die Vertragsverlängerung mit der 19-jährigen Stürmerin Carolina Santiago bis 2029, die seit 2020 die verschiedenen Altersstufen durchlief und heute in der ersten Mannschaft spielt.
Die Nachwuchsmannschaften treten sowohl auf regionaler Ebene (jüngere Altersklassen) als auch auf nationaler Ebene an, wobei die U19 und die B-Mannschaft eine zentrale Rolle beim Übergang zur ersten Mannschaft spielen.

FC ZÜRICH FRAUEN
Der FC Zürich Frauen steht für die Superlative im Schweizer Frauenfussball. Am 21. Februar 1968 unter dem Namen DFC Zürich als erster Frauenfussballclub in der Schweiz gegründet, halten die FCZ-Kickerinnen die Rekorde als Schweizer Meisterinnen und Cupsiegerinnen. Der DFC Zürich löste sich im Verlauf der Zeit auf, während der SV Seebach die führende Rolle als Frauenfussballteam in der Stadt Zürich und in der Schweiz einnahm. Der FC Zürich erhielt jedoch am 25. Juni 2008 wieder eine Frauenfussball-Abteilung, als sich FCZ-Präsident Ancillo Canepa und FFC-Zürich-Seebach-Präsidentin Tatjana Haenni auf eine Zusammenarbeit einigten. Seit der Saison 2008/09 tritt der vormalige Schweizer Rekordmeister SV Seebach/FFC Zürich Seebach unter dem Namen „FC Zürich Frauen“ auf und feiert zahlreiche Erfolge.
Die FCZ Frauen werden voraussichtlich mit einer Kombination von U18- und U20-Spielerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2010 antreten. Yasmine Amar, Claire Marc, Zoe Dönni, Rahel Hinder, Nevia Stoob und Shanae Tsawa gehören bereits zum AWSL-Kader. Madlaina Riesch, Kira König, Siara Gmür, Soraya Bandia, Joya Kamber, Josephine Flammer, Anna Fernanda Steffen, Liana Murati, Rahel Hinder, Nevia Stoob und Shanae Tsawa liefen im Trikot der Schweizer Nachwuchsnatis U16, U17 oder U19 auf. Yevheniia Bielova schliesslich spielte bereits mit der ukrainischen U19-Auswahl.
Gruppe B

BSC YB-FRAUEN
Der BSC YB Frauen ist die Frauenfussballabteilung des Berner Stadtklubs. Das Team spielt in der AWSL und zählt zu den traditionsreichsten – und als mehrfacher Meister – zu den erfolgreichsten Frauenmannschaften des Landes. Die YB Frauen vertreten die Schweiz regelmässig auf europäischer Ebene.
Die Geschichte des Teams reicht bis in die 1970er-Jahre zurück, als die Frauenabteilung des FC Bern gegründet wurde. 2005 erhielt die Abteilung als FFC Bern ihren rechtlich eigenständigen Vereinsstatus. 2009 erfolgte die Integration in den BSC Young Boys.
Der Nachwuchs ist ein zentraler Bestandteil dieses Erfolgsmodells. Breit und systematisch aufgebaut, umfasst er mehrere Altersstufen mit der U20 für das Spitzenniveau sowie der U18, U16 und U14. Damit deckt YB die komplette Entwicklungspyramide im Mädchenfussball ab – vom Einstieg bis zur Elite.
YB ist bekannt dafür, jungen Spielerinnen früh Verantwortung zu geben. Nachwuchsspielerinnen werden gezielt an die 1. Mannschaft herangeführt. Iman Beney schaffte den Durchbruch als Teenagerin, ist Nationalspielerin und spielt heute bei Manchester City. Noa Linn Münger durchlief die U-Nationalteams und gehört zu den Stammspielerinnen.

COMO 1907
Como 1907 ist ein italienischer Fussballverein, der in der Serie A, der höchsten Spielklasse Italiens, spielt. Diese erreichte er in der Saison 2023/2024 nach mehr als 20 Jahren, nachdem er in der Serie B den zweiten Platz belegt hatte. Der Verein gewann zuvor in der Saison 2020-2021 die Meisterschaft der Serie C. In der Vergangenheit holte der Klub eine Coppa Italia der Serie C und zwei Meisterschaften für die Jugendmannschaften und spielte zudem 13 Jahre lang in der Serie A.
Como 1907 zeichnet sich durch eine Kultur aus, deren Wurzeln in Leidenschaft, Engagement und Verbundenheit mit der Gemeinschaft liegen. 2019 wurde der Verein von SENT Entertainment Ltd. übernommen, mit dem Ziel, die Werte und die Geschichte des Vereins zu wahren und Como an die Spitze des italienischen Fussballs zu führen.
Die gleiche Philosophie verfolgt die Klubleitung auch im Frauenfussball, der vor einigen Jahren in den Verein eingegliedert wurde. Im Nachwuchsbereich spielte das U19-Team in der laufenden Saison in der Stärkeklasse Primavera 2, der zweithöchsten Liga. Das Team sicherte sich Ende April den Meistertitel und qualifizierte sich damit erstmals in der Vereinsgeschichte für die Primavera-1-Liga.

GRASSHOPPER CLUB ZÜRICH FRAUEN
2008 begannen GC und der FFC Schwerzenbach, der bereits seit den 1970er-Jahren im Frauenfussball aktiv war, ihre Kooperation. 2009 wurde das Team in den Grasshopper Club Zürich integriert. Zur Saison 2023/24 machte das Frauenteam des Grasshopper Club Zürich weitere wichtige Schritte und tritt seither als GC Frauenfussball an.
Für den Fussballclub GC Frauenfussball bildet die Nachwuchsarbeit das Fundament für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung. GC ist ein Ausbildungsverein und hat seit jeher eine bedeutende Jugendabteilung. Der Club richtet seine Strategie sowohl sportlich als auch kommerziell auf eine erfolgreiche Nachwuchsförderung aus.
Ziel ist es, der einzelnen Spielerin über alle angebotenen Jahrgänge hinweg ein bestmögliches Umfeld zu bieten, damit sich diese sportlich wie auch persönlich optimal aus- und weiterbilden kann. Seit Jahren leistet GC hervorragende Arbeit und gehört zu den führenden Vereinen in der Nachwuchsarbeit. Jede Saison werden neue Talente in das AWSL-Team integriert.
Das AWSL-Team sowie einige Nachwuchsteams des GC Frauenfussball trainieren nicht nur auf den Spielfeldern des GC-Campus, sondern tragen dort auch Meisterschaftsspiele aus. Dank dieser hochmodernen Anlage sieht sich der Grasshopper Club Zürich bestens gerüstet, sowohl im Nachwuchs- als auch im Profibereich langfristige Erfolge zu erzielen.

RB LEIPZIG FRAUEN
Seit Sommer 2013 bereits mit eigenen Mädchenmannschaften im Spielbetrieb vertreten, stieg RB Leipzig zur Saison 2016/17 auch in den Frauenfussball ein. Die Frauen- und Mädchenabteilung von RB Leipzig wurde ebenfalls 2016 gegründet und hat sich seitdem im Nachwuchs- und Frauenfussball etabliert.
Die Teilnahme am Blue Stars Zürich Youth Cup dient dem internationalen Vergleich und der weiteren sportlichen Entwicklung der Spielerinnen. RB Leipzig reist mit einer gemischten Mannschaft aus Spielerinnen der U17 und U20 an. Das Team besteht zum Teil aus Sportschülerinnen. Die Sportschule und das Internat, ermöglichen ihnen, Schule und Fussball optimal miteinander zu vereinbaren. Dadurch erhalten sie eine erstklassige Ausbildung sowohl im sportlichen als auch im schulischen Bereich.
Der Kader setzt sich überwiegend aus Spielerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2010 zusammen und wird durch das bestehende Trainer- und Funktionsteam betreut. Die U20 folgt der Philosophie des Vereins, die auf einem modernen, intensiven und dynamischen Spielstil basiert. Die Spielerinnen werden ermutigt, kreativ zu sein und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Durch innovative Trainings- und Betreuungsmassnahmen sollen sie sich kontinuierlich weiterentwickeln und zu erfolgreichen Fussballerinnen heranwachsen.
