Männer TURNIER
Gruppe A

GNK DINAMO ZAGREB
GNK Dinamo Zagreb ist Rekordmeister und der alles überstrahlende Verein in Kroatien. Zu den grössten Erfolgen zählen neben der nationalen Dominanz seit 1992 auch der Gewinn des jugoslawischen Pokals, des Messestädte-Pokals 1967 (Vorläufer des UEFA-Cups) sowie regelmässige Teilnahmen an der UEFA Champions League.
Dinamo Zagreb ist bekannt für seine hervorragende Jugendarbeit, die es in seiner weltberühmten Fussballschule leistet. Generation von Nachwuchsspielern haben den europäischen Fussball geprägt. Unter ihnen ragen Zvonimir Boban, Luka Modrić, Mateo Kovačić, Dejan Lovren und Joško Gvardiol heraus. Die Basis wird durch einen grossen Stab an erfahrenen Trainern gelegt.
Die heutige Dinamo-Fussballschule arbeitet nach einer klar definierten Entwicklungsphilosophie: die Ausbildung technisch versierter, taktisch intelligenter und charakterstarker Spieler, die für das höchste Niveau im Fussball bereit sind. Besonderes Augenmerk wird auf die individuelle Entfaltung des Potenzials jedes Spielers, die Bildung und eine angemessene sportliche Erziehung, moderne Trainingsmethoden, Sportmedizin und Analytik sowie die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen der ersten Mannschaft und der Akademie gelegt.
Praktisch jedes Jahr stammt das Gros der kroatischen Jugend-Nationalmannschaften aus dem Zagreber Talentreservoir, das auch zahlreiche kroatische A-Nationalspieler hervorgebracht hat. Die Jungs aus der kroatischen Hauptstadt wollen an der Neuauflage des Blue Stars Zürich Youth Cup definitiv ein Wörtchen mitreden, wenn es um den Turniersieg geht.

FC BLUE STARS
Der FC Blue Stars gehört zu den ältesten Fussballvereinen in der Schweiz und ist als Gastgeber des Blue Stars Zürich Youth Cup selbstredend eine feste Grösse dieses Traditionsturniers. Der Klub unterhält diverse Nachwuchsteams, in denen insgesamt rund 180 Junior:innen spielen und für eine breite Basis sorgen.
Die U19 tritt in der Junioren Liga B Promotion an. Dank der starken Juniorenarbeit wird die 1. Mannschaft des Vereins kontinuierlich mit eigenen Nachwuchsspielern verstärkt. Dies ist ein klares Zeichen für wahre Identität und die grosse Bedeutung des Juniorennachwuchses im Verein.
Die Jungs sind hochmotiviert, sich über Auffahrt beim diesjährigen Blue Stars Zürich Youth Cup mit den besten Nachwuchsteams der Welt zu messen und vielleicht für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Unterstützt sie, wenn sie alles geben!

RC STRASBOURG ALSACE
Der Racing Club de Strasbourg Alsace bringt eine bewegte Geschichte mit zahlreichen Auf und Abs mit. 2011 musste der Verein als Neugründung in der fünften französischen Liga von vorne beginnen. Seither arbeitete er sich Saison um Saison nach oben und etablierte sich wieder fest in der französischen Ligue 1. Vereinsfarben sind Blau und Weiss, daher tragen die Elsässer, ebenso wie die französische Nationalmannschaft, den Übernamen „Les Bleus“.
Als Vorreiter auf dem Gebiet der Nachwuchsförderung schuf der Racing Club de Strasbourg Alsace bereits 1972 eine Struktur zur Ausbildung junger Spieler. 1974 gehörte der Verein zu den ersten in Frankreich, die ein sogenanntes „Centre de formation“ einrichteten.
Das 2019 in Racing Mutest Académie umbenannte Zentrum steht unter dem Motto „Lerne klein zu sein, um gross zu werden“. Tatsächlich entstammen einige der klingendsten Namen des französischen Fussballs dem Klub aus der elsässischen Metropole, so Léonard Specht und Albert Gemmrich. Von Strassburg aus eroberten auch sehr bekannte Trainer die Fussballwelt: Arsène Wenger, der Anfang der 80er Jahre in der Jugendabteilung des Vereins massgeblich tätig war, sowie Gilbert Gress, der den RCS 1979 zum ersten Meistertitel führte und in der Folge als Klub- und Nationalmannschaftstrainer sowie als langjähriger TV-Experte in der Schweiz Kultstatus erlangte.
Viele der bei Racing ausgebildeten Spieler setzten sich anschliessend als Profis in Strassburg und anderswo durch. Einige von ihnen reiften zu Nationalspielern und waren für grosse europäische Vereine aktiv. Der erste war José Cobos (Paris Saint-Germain, Espanyol Barcelona). Auch Kevin Gameiro (PSG, FC Sevilla, Atletico Madrid), Martin Djetou (Monaco, Parma, Fulham) oder Olivier Dacourt (Everton, AS Rom, Inter Mailand) haben den Namen von Racing in den grossen europäischen Ligen bekannt gemacht. Morgan Schneiderlin (Manchester United, Everton) ist das jüngste Beispiel aus dieser Reihe. Alle trugen zudem das Trikot der französischen Nationalmannschaft.

FC ZÜRICH
Seit 1896 steht der FCZ für Fussball im Herzen der Stadt Zürich. Gegründet wurde der Stadtclub von ehemaligen Mitgliedern der drei Lokalvereine FC Turicum, FC Excelsior und FC Viktoria. In der Folge entwickelte sich der FCZ zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Vereine der Schweiz.
Auf internationaler Ebene erzielte er zunächst in den 1960er- und 1970er Jahren in den europäischen Clubwettbewerben beachtenswerte Erfolge, und auch in der jüngeren Vergangenheit hatte der FCZ zahlreiche internationale Höhepunkte zu verzeichnen. Ausserdem stellte der FC Zürich während seiner ganzen Vereinsgeschichte immer wieder Spieler für die Nationalmannschaft und verschiedene Jugend-Auswahlteams.
Die U19-Mannschaft des FC Zürich startet als Finalist der Ausgabe 2024 in den diesjährigen Blue Stars Zürich Youth Cup. Im Finale der Ausgabe 2024 musste sich das Team erst im Endspiel gegen FC Red Bull Salzburg geschlagen geben.
2023 konnte der Zürcher Traditionsklub das renommierte Nachwuchsturnier zum sechsten Mal in seiner Vereinsgeschichte gewinnen. Im Final setzte sich der FCZ damals im Penaltyschiessen gegen die Brasilianer von Sport Club Corinthians Paulista durch.
Auch in diesem Jahr reist der FC Zürich mit ambitionierten Zielen an. Das Team setzt sich aus Spielern der U19 und der U17 zusammen und wird von U19-Cheftrainer Sven Lüscher betreut, unterstützt von Assistenztrainer Alain Nef – beide ehemalige Profispieler. In der laufenden Saison konnte das Team mit dem 2:0-Sieg im Cupfinal gegen den FC Basel 1893 einen grossen Erfolg feiern.
Gruppe B
RCD ESPANYOL DE BARCELONA
Der Reial Club Deportiu Espanyol de Barcelona, auch bekannt als Espanyol Barcelona, ist der erste spanische Klub, der nur von Spaniern gegründet wurde. In der katalonischen Metropole steht Espanyol zeit seines Bestehens im direkten Konkurrenzkampf mit dem grossen Rivalen FC Barcelona und dessen berühmter Akademie La Masia.
Trotz geringerer Ressourcen bringt Espanyol regelmässig eigene Talente hervor. Die Nachwuchsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Identität – auch wenn viele Top-Talente oft zum Rivalen wechseln. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Espanyol dennoch zahlreiche Erfolge feiern, so z. B. mit dem Einzug in mehrere nationale Jugendfinals.
Die Nachwuchsabteilung („Cantera“) von Espanyol ist im Trainingszentrum Ciutat Esportiva Dani Jarque angesiedelt. Wie bei vielen spanischen Klubs üblich spielt die „Cantera“ eine zentrale Rolle, um Talente früh scouten zu können. Die ausgewählten Spieler durchlaufen die verschiedenen Altersklassen, bevor sie bei der Reservemannschaft Espanyol «B» die Chance für den Sprung in die erste Mannschaft zu packen versuchen. Aber auch Transfers von vielversprechenden Youngstern zu anderen Vereinen sollen Einnahmen generieren. Hoch im Kurs stehen Arnau Cases (debütierte in der Espanyol «B» und spielt in der U17 Spaniens, Joel Rodríguez (Spanien U18), Ian Cruz (Spanien U17), David Muñoz (Spanien U16) und Denys Cruz, der ebenfalls sein Debut mit Espanyol «B» gegeben hat. Thomas Dean ist bereits chilenischer A-Nationalspieler und Itzel Colocho A-Nationalspieler für Panama.

GRASSHOPPER CLUB ZÜRICH
Der Grasshopper Club Zürich (GC), gegründet am 1. September 1886 vom Engländer Tom E. Griffith, ist der älteste Fussballverein der Stadt Zürich. Daraus entstand der traditionsreichste und erfolgreichste Sportverein der Nation und eine Institution. Das Wappentier und den Namen verdankt GC dem grünen Grasshopper (deutsch Heuschrecke oder Grashüpfer). Der als polysportiver Verein bekannte GC prägte den Schweizer Fussball über Jahrzehnte, so besonders in den 1980er und 1990er Jahren unter Trainern wie Hennes Weisweiler, Ottmar Hitzfeld und Christian Gross. Den grössten internationalen Erfolg feierte GC in der Saison 1977/78, als der Klub das Halbfinale des UEFA-Cups erreichte, wo er gegen den französischen Verein SEC Bastia ausschied. 2005 wurde die Profiabteilung in die Neue Grasshopper Fussball AG umgewandelt. Nach mehreren Eigentümerwechseln gehört GC seit 2024 zur LAFC-Gruppe.
Der Verein, dem nebst der Fussball-Abteilung zehn weitere Sportsektionen angehören, ist für seine nachhaltige Jugendabteilung bekannt. Die Grundlage dazu bildet der moderne Campus in Niederhasli/Dielsdorf, der 2005 in Betrieb genommen wurde. Die Anlage umfasst ein Schulungs-, Ausbildungs- und Trainingszentrum. Spieler der diversen Juniorenteams werden für die Nationalmannschaft der jeweiligen Alterskategorie aufgeboten. Im U-19-Nachwuchsbereich erreichte GC das Cupfinale der Saison 24/25 und den 2. Platz beim Red & Gold-Turnier.

VITÓRIA SC
Der Vitória Sport Clube gehört zu den etablierten Vereinen Portugals und spielte in den letzten 20 Jahren meist um die UEFA-Cup-Plätze. Auf seinem Wappen ist D. Afonso Henriques, der erste König von Portugal, abgebildet. Die «Conquistadores» (Eroberer), wie sie genannt werden, spielen in Schwarz und Weiss, was die Offenheit des Vereins symbolisiert, alle Menschen ohne Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres sozialen Status willkommen zu heissen. Im Laufe der Jahre hat der „Clube do Rei“ (der Klub des Königs), wie er auch oft genannt wird, erfolgreich an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen.
Der Klub wird vom portugiesischen Fussballverband als 5-Sterne-Ausbildungsverein anerkannt, da er Tradition, Weitsicht und Qualität bei der Förderung junger Spieler vereint. In der Saison 1990/91 schrieb die U19-Mannschaft ein goldenes Kapitel in der Geschichte von Vitória, als sie das Campeonato Nacional de Juniores A I Divisão gewannen.
Die U19-Mannschaft ist die letzte Stufe der Nachwuchsausbildung der Conquistadores. Dank herausragenden Leistungen in dieser Altersklasse kann sich der Vitória Sport Clube in den Endrunden regelmässig mit anderen führenden Vereinen Portugals messen. Fernando Meira, Pedro Mendes, Flávio Meireles und Ariza Makukula sind nur einige der Namen, die in der U19-Mannschaft spielten. In jüngster Zeit haben Spieler wie Tomás Händel, Dani Silva und Alberto Costa die Nachwuchsmannschaften (U15, U17 und/oder U19) durchlaufen und ihr Debüt in der ersten Mannschaft gegeben.
FC WINTERTHUR
Der FCW ist für Winterthur Kulturgut: klein, fein, laut, anders, bunt. Der Verein, der sich auch eine Sozialcharta gegeben hat, bezeichnet sich zu Recht als «das grösste Jugendhaus der Region». Als offizielles Ausbildungszentrum des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) zertifiziert, betreut und fördert der FCW in über 20 Teams rund 420 Kinder und Jugendliche. Ein zentraler Pfeiler ist die duale Ausbildung. Neben der sportlichen Entwicklung wird grosser Wert auf die schulische oder berufliche Ausbildung gelegt. Ein eigener Dualausbildner unterstützt die Jugendlichen bei Themen wie Lehre, Schule und Sozialleben. Um das Einzugsgebiet zu vergrössern, arbeitet der FCW eng mit Partnervereinen zusammen. Seit Januar 2026 wird dieses Netzwerk um fünf neue Vereine erweitert, darunter der FC Bülach, der FC Bassersdorf und der FC Hinwil.
Die Talentschmiede des FC Winterthur gehört zu den erfolgreichsten im Land und hat einige Profis hervorgebracht, die national und international für Furore sorgten, so Manuel Akanji, Remo Freuler, Steven Zuber, Fabian Frei oder Admir Mehmedi.
Die U19-Truppe ist noch vergleichsweise jung, da der FCW bis vor kurzem eine U18- und eine U21-Auswahl hatte und es dazwischen keine Altersklasse gab. Zu ihren Erfolgen gehören die Qualifikation für die Playoffs, die das Team in den letzten zwei Jahren erreichte und in der letzten Saison sogar auf dem 4. Platz abschloss.
